"Ich kann mit Oldtimern nichts anfangen"
Ein Ferrari Daytona hat vor Jahren für reichlich dicke Luft beim früheren Formel-1-Weltmeister Mario Andretti gesorgt. Der gebürtige Italiener und Wahl-Amerikaner hatte sich 1972 einen Daytona gekauft, der besonders das Herz seiner Frau eroberte. „Es war ein unglaubliches Auto. Als ich ihn verkauft habe, hätte sich meine Frau beinahe von mir scheiden lassen, so sehr liebte sie das Auto.“ Und trotzdem gab Andretti nicht nach. „Ich wollte den Daytona gegen einen Dino eintauschen, weil der den Motor hinten hatte.“ Ein riskantes Manöver.
Heute bevorzugt Andretti, der 1978 auf einem Lotus die Weltmeisterschaft in der Formel 1 gewann, moderne Autos. „Ich liebe Autofahren und schätze gute Autos. Mich fasziniert moderne Technologie. Deshalb habe ich auch immer junge Autos und kann mit Oldtimern nichts anfangen.“ Allerdings mit einer Ausnahme: seinen Rennautos. Dass er diese nicht gesammelt hat, bedauert Andretti noch heute. „Das war der größte Fehler meines Lebens: Ich hätte jedes Rennauto haben können, das ich gefahren bin, aber ich habe mich nicht darum gekümmert.“
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