Wir müssen erst einmal in Europa stärker werden
Auch mit der neuen Konzernmutter PSA will sich der Autobauer Opel auf Europa konzentrieren. Die lange geforderte Expansion Opels nach China, die GM verhindert hat, sieht Opel-Chef Karl-Thomas Neumann skeptisch. „Ich bin sehr zurückhaltend bei der Frage, ob ein China-Engagement für Opel wirklich sinnvoll wäre“, sagte Neumann der Zeitschrift auto motor und sport. „Dort eine neue Marke einzuführen, verlangt ein sehr hohes Investment. Der chinesische Markt ist nicht mehr das Allheilmittel, um die Probleme auf anderen Märkten zu kurieren.“
Deshalb will sich Neumann erst einmal weiter auf Europa fokussieren. „Für uns geht es erst mal darum, in Europa nachhaltig Gewinn zu machen.“ Und hier sieht Neumann durch PSA enorme Chancen, die Rendite pro Auto zu steigern. „Wir haben in unserer Kooperation mit PSA bereits zwei Autos gemeinsam entwickelt, der Combo kommt im nächsten Jahr noch dazu, und man sieht: Diese Autos sind ausgesprochen wirtschaftlich“, unterstreicht Neumann. „Vieles davon kann man auf künftige Fahrzeuge übertragen, und dann werden wir ganz anders dastehen.“
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