Europa-Chef: 30.000 Wasserstoffautos schon 2020
Toyota hält trotz der aktuellen Fokussierung in China und Europa auf Elektroautos auch an der Idee von Wasserstoffautos fest. „Die Fuel-Cell-Strategie ist sehr wichtig für uns“, sagte Toyota-Vorstand und Europachef Didier Leroy im Gespräch mit der Zeitschrift auto motor und sport. Toyota sei überzeugt, dass „die Brennstoffzelle eine Energiequelle mit großer Zukunft ist – und zwar nicht nur für die Automobilindustrie, sondern für die globale Gesellschaft.“ Die Produktion des Brennstoffzellenautos Mirai, von dem Toyota im vergangenen Jahr 1.000 Fahrzeuge hergestellt hat, will Toyota auf 3.000 erhöhen. 2020 wird die Technik dann in die Massenproduktion wechseln. „Dann planen wir mit etwa 30.000 Fahrzeugen pro Jahr.“
Die Entwicklung von Wasserstoff- und Elektroautos genieße bei Toyota die gleiche Priorität, so Europachef Leroy. „So, wie es derzeit aussieht, wird sich diese (Elektro-)-Technologie schneller weiterentwickeln, als wir bislang angenommen haben. Also haben die Brennstoffzelle sowie batterieelektrische Fahrzeuge inzwischen für uns dieselbe hohe Priorität“, so der Toyota-Vorstand. „Sonst wären wir bald in einigen Märkten außen vor, beispielsweise in China.“
Natürlich werde Toyota reine Elektroautos entwickeln und setze weiter auf Hybride, auch in kleineren Modellen. Bis vor kurzem habe „noch niemand geglaubt, dass wir erstens überhaupt einen Yaris als Hybrid bringen und zweitens zu einem konkurrenzfähigen Preis verkaufen können. Heute verkaufen wir 45 Prozent aller Yaris als Hybrid“, so Leroy.
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