Ola Källenius stellt die ersten Weichen
Erst vor wenigen Tagen hat Källenius die Aufgabe übernommen. Doch zur Eingewöhnung bleibt keine Zeit: Der Nachfolger von Dieter Zetsche muss erste Maßnahmen schnell umsetzen. AUTO MOTOR UND SPORT berichtet, dass AMG künftig mehr Entwicklungsaufträge bekommen soll. So wird die nächste SL-Generation in Affalterbach entwickelt. Außerdem soll AMG mehr margenstarke Modelle auf den Markt bringen. Bis 2027/2028 sollen zudem die drei bisherigen Baukästen (MFA, MRA, EVA) zu einem verschmolzen werden und den Ansatz „Electric First“ verfolgen. Das bedeutet, das die Plattform für elektrische Fahrzeuge entwickelt wird, aber auch Basis für Autos mit Verbrennungsmotor sein kann.
Außerdem verankert er das Thema Nachhaltigkeit mit dem Plan Ambition 2039 in der Geschäftsstrategie. Innerhalb der nächsten drei Modellgenerationen soll die Neuwagenflotte CO2-neutral werden. „Wasserstoff, Batterien oder vielleicht sogar synthetische Kraftstoffe: Egal was, wir werden dort sein“, kündigt Källenius an. Die Produktion in Europa soll schon 2022 CO2-neutral sein.
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