Konzentration auf Plug-in-Hybride statt technischer Experimente
BMW bleibt keine Zeit. Der Nachfolger für den ausscheidenden Chef Harald Krüger soll schnell mit seiner Arbeit beginnen. Bereits morgen trifft sich der Aufsichtsrat im US-Werk Spartanburg, um über den Nachfolger zu beraten. Nach dem i-Fehlstart haben führende BMW-Vertreter derzeit wenig Lust auf Autos mit batterieelektrischen Antrieben (BEV), schreibt AUTO MOTOR UND SPORT in seiner Analyse.
Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich findet klare Worte: „Es gibt keine Nachfrage von Kunden nach BEV, nur die Regulierungsbehörden fragen danach.“ Fröhlich wird als einer der Nachfolger von Krüger als Vorstandsvorsitzender gehandelt. Seit seinem Start vor rund fünf Jahren setzt der 59-jährige auf Modelle mit Fahrdynamik. Sollte das Interesse an E-Modellen bei den Kunden wachsen, hat BMW einen Vorteil, berichtet AUTO MOTOR UND SPORT: „Die Bayern sind in der Lage, flexibel auf eine verstärkte Nachfrage zu reagieren.“
Neben Erfahrungen aus solitären i-Projekten und flexiblen Architekturen „nutzt BMW Partnerschaften mit Jaguar Land Rover (BEV), Toyota (Brennstoffzelle) und Daimler (Assistenzsysteme)“, so das Automagazin. Daneben entscheide „die klare Positionierung der Kernprodukte, um sie von der Konkurrenz abzugrenzen.“ Daran wird sich der neue BMW-Chef messen lassen müssen, egal wer das Rennen macht.
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