Mehr Leidenschaft fürs Auto: "Wir müssen Sachen machen, wo der Kunde sagt: Das sehe ich zum ersten Mal"
Der Autodesigner Anders Warming – bekannt als früherer Designer von BMW, VW und Mini und heutiger Inhaber von Warming Design – hat seine Kollegen aufgerufen, sich wieder mehr zu trauen. Derzeit erlebe die Architektur viele neue Gestaltungsansätze beispielsweise in China und Skandinavien, dagegen sei die Designentwicklung im Automobilbau wenig spannend, sagte Warming auf dem Automobilkongress „Fahrzeuge von morgen“ der Fachzeitschrift ATZ in Frankfurt. „Wir Designer können mehr.“ Warming: „Viele Autos sehen extrem aggressiv und bedrohlich aus.“ Andere seien reiner Mainstream. Gefragt sei jedoch ein Autodesign, das Bestand habe. „Wir brauchen wieder ein Design, das noch in 30 Jahren Relevanz hat.“ Gutes Design müsse bemerkenswert sein und Zeichen setzen. „Wir brauchen mehr Leidenschaft für das Produkt, Leidenschaft fürs Auto. Wir müssen bereit sein Sachen zu machen, wo der Kunde sagt: Das sehe ich zum ersten Mal.“
Gefragt sei ein Erlebnis-Design. „Es geht nicht darum, was wir bauen, sondern warum wir es bauen. Autos stehen schon beim Händler mit Nachlass herum. Da fragt sich der Kunde: Warum soll ich das kaufen?“ Dabei gehe es beim Gestalten von Autos um das Wecken von Begehrlichkeiten und Träumen.
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