Kritik an chinesischen Großaktionären: China arbeitet mit unfairen Mitteln
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir sieht die Aufteilung des Daimler-Konzerns kritisch und warnt vor dem großen Einfluss Chinas auf den Auto- und Lkw-Hersteller. „Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Die Aufspaltung des Konzerns hat natürlich auch damit zu tun, dass 15 Prozent der Aktien zwei chinesischen Großinvestoren gehören“, sagte Özdemir heute im Podcast der Zeitschrift auto motor und sport. „Für mich als Verkehrspolitiker ist eine entscheidende Frage: Mit wem rede ich denn künftig? Mit Ansprechpartnern hier oder muss ich künftig mit dem chinesischen Staat reden? Das will ich nicht“, so der Bundestagsabgeordnete. „Das sind chinesische Staatskonzerne, die mit unlauteren Wettbewerbsbedingungen arbeiten, wo der Staat die Produkte runtersubventioniert, wo zum Teil auch mit unfairen Methoden gearbeitet wird, was Ingenieurskunst und Industriespionage angeht. Wir kennen alle die Beispiele, und da ist aufwachen angesagt, dringend!“
Die nächsten Jahre seien für Daimler entscheidend. „Gibt’s den Konzern in Zukunft noch? Ich will das. Was ist das dann für ein Konzern? Ist das ein Konzern aus dem Schwobaländle, aus Deutschland oder ist das zunehmend ein Konzern, wo die Entscheidungen dann irgendwann woanders getroffen werden. Letzteres will ich ausdrücklich nicht“, unterstreicht Özdemir.
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