Die neue Audi-Vorständin für Marketing und Vertrieb strebt mit dem Elektro-SUV e-tron einen Imagewechsel an
Hildegard Wortmann, seit Juli im Vorstand von Audi, hat keinen leichten Job. Der Dieselskandal sorgt weiter für Schlagzeilen, in den Städten wird über immer umfassendere Fahrverbote diskutiert, und häufig stehen besonders SUVs in der Kritik. Bei den Käufern sind dagegen weiter große und PS-starke Fahrzeuge beliebt. Ein Spagat, den das Unternehmen unter anderem dadurch schaffen will, dass es die Elektrifizierung auch in diese Segmente bringt. „Wenn der Kunde Lust auf ein Auto hat, in dem er hoch sitzen und viel transportieren kann, werden wir ihn nicht ändern“, sagt Wortmann in der neuesten Ausgabe der Autozeitschrift. Wortmann sieht den Wunsch der Käufer eher als Auftrag: „Wenn der Kunde einen SUV haben möchte, ist es unsere Aufgabe, ihm ein möglichst ökologisches Angebot zu machen.“ Man habe sich bei Audi bewusst dafür entschieden, mit dem e-tron als erstes elektrisches Fahrzeug einen SUV und keinen Kleinwagen auf den Markt zu bringen. „Weil in diesem Segment auch die größte Dringlichkeit für eine CO2-Reduzierung besteht.“
Als entscheidenden Faktor für den Erfolg der E-Mobilität sieht Wortmann neben dem Ausbau der Ladeinfrastruktur darin, die Händler zu begeistern und zudem den Interessenten die Möglichkeit zu geben, mit „Erlebnisfahrten“ die Fahrzeuge auszuprobieren: „Die Menschen müssen selbst erleben, was für ein tolles Gefühl es ist, lautlos durch die Straßen zu gleiten.“
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