Dobrindt: A 6 wird mit privater Beteiligung ausgebaut

Zuschlag für Bieterkonsortium erteilt - Vertragsbeginn Anfang 2017

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur lässt den sechsstreifigen Ausbau der A 6 zwischen Wiesloch/Rauenberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg als ÖPP-Projekt durchführen. Dafür hat das Konsortium ViA6West heute den Zuschlag erhalten. Der Vertrag soll am 1. Januar 2017 beginnen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Mit ÖPP bauen wir schnell, wirtschaftlich und mit hoher Qualität. Damit verringern wir den größten volkswirtschaftlichen Schaden: den Stau. Mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 6 beseitigen wir einen berüchtigten Engpass auf einer der am stärksten befahrenen Ost-West-Achsen. So stärken wir die Wirtschaftsregion und verbessern die Mobilität der Menschen.“

ViA6West besteht aus der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH, der DIF Infra Luxembourg S.a.r.l. sowie der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG. Das Konsortium hatte sich bei der zuständigen Vergabestelle, dem Regierungspräsidium Stuttgart, nach einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt.

Das ÖPP-Projekt ist als Verfügbarkeitsmodell konzipiert. Diese geben durch die Vertragsgestaltung einen starken Anreiz für hochwertige Qualität und möglichst ungehinderten Verkehrsfluss. Der Vertrag beinhaltet Bau, Betrieb, Erhaltung sowie die anteilige Finanzierung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Eine besondere Herausforderung ist der Ersatzneubau der längsten Brücke Baden-Württembergs, dem Neckartalübergang.

Das Projektvolumen für den rund 47 Kilometer langen Autobahnabschnitt beträgt rund 1,3 Milliarden Euro. Der Ausbau soll Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Mehr zu ÖPP im Bundesfernstraßenbau finden Sie unter:  www.bmvi.de/oepp.



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