Ferlemann: Wichtigster Güterverkehrskorridor wird fit für die Zukunft

Pressemeldung der Firma Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister wird am morgigen Freitag (20. Januar 2017) zusammen mit Bahnvorstand Ronald Pofalla und NRW-Landesminister Groschek mit dem ersten Spatenstich den Ausbau der Bahnstrecke Grenze Deutschland / Niederlande – Emmerich – Oberhausen begonnen. Die Strecke ist Teil des europäischen Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua. Sie führt weiter über Köln, Karlsruhe und Basel durch den neuen Gotthardt-Tunnel bis nach Norditalien.

Das Projekt umfasst insbesondere den Bau eines dritten Gleises. Mit dem Ausbau werden zudem Bahnübergänge ersetzt und die Strecke mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS ausgerüstet. Lärmschutzmaßnahmen entlasten die Anwohner: Entlang der Strecke entstehen Schallschutzwände auf einer Länge von rund 75 Kilometern.

Enak Ferlemann: „Unser Ziel ist, mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Mit dem Ausbau tragen wir dazu bei, den mit Abstand wichtigsten Güterverkehrskorridor in Deutschland und Europa fit für die Zukunft zu machen. Auch die Kapazitäten für den Fern- und Nahverkehr werden erhöht. Allein der Bund investiert in den Ausbau 750 Millionen Euro. Damit stärken wir die Wirtschaft in der Region und darüber hinaus. Und vom verbesserten Schallschutz profitieren alle Anwohner.“

In den kommenden Jahren werden insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der rund 73 Kilometer langen Strecke investiert. Der Bundesanteil beträgt rund 750 Millionen Euro, davon rund 51 Millionen Euro Fördermittel für die Transeuropäischen Netze (TEN). Das Land Nordrhein-Westfalen trägt 450 Millionen Euro. Die verbleibende Summe wird anteilig von Bahn und Dritten übernommen.

Die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen gehört zu insgesamt 13 Schienen-Pilotprojekten in Deutschland, bei denen das digitale Planen und Bauen („Building Information Modeling“, BIM) angewendet wird. Ziel ist es, schneller, besser und günstiger zu bauen. Vorteile sind u.a. die Synchronisierung von Daten, die Vernetzung der Projektbeteiligten und das Planen in fünf Dimensionen – inklusive Terminen und Kosten. Der Bund investiert in die 13 Pilotprojekte rund 20 Millionen Euro.



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