Vorstand Fröhlich: Kein Lieferant für Wassereinspritzung
BMW stößt beim Ziel, Verbrauch und Emissionen zu senken, im Motor selbst an seine Grenzen. „Es bereitet mir zunehmend Kopfzerbrechen, dass wir den Anforderungen nicht mehr mit innermotorischen Maßnahmen begegnen können“, sagte Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich der Zeitschrift auto motor und sport. Man müsse „immer mehr zusätzliche Systeme komplexitätserhöhend ins Auto integrieren“.
Zurückstellen muss BMW dabei die geplante Wassereinspritzung zur Verbesserung des Brennvorgangs, die die Leistung der Motoren steigert, aber gleichzeitig den Ausstoß von Stickoxiden absenkt. „Für dieses System gibt es derzeit noch keinen Serienlieferanten“, so Fröhlich. Deshalb könne BMW die Wassereinspritzung „nicht zeitnah in der Breite“ anbieten. Auch der angekündigte Einbau von Partikelfiltern in alle Benzin-Modelle sei nicht so einfach. „Speziell bei leistungsstarken Fahrzeugen ist das eine Herausforderung, weil diese Filter einen enormen Gegendruck erzeugen.“
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