Das sollte jeder Motorradfahrer wissen
Die „Betriebs“-Temperatur Ihrer Reifen hat einen entscheidenden Einfluss auf deren Haftfähigkeit. Aus diesem Grund müssen Reifen bei jeder Fahrt warmgefahren werden. Je nach Fahrweise bzw. Beanspruchung kommen die Reifen erst nach einigen Kilometern auf Betriebstemperatur. Mit zunehmender Temperatur werden Gummi und das Gesamtsystem Reifen weicher, anschmiegsamer und klebriger und können sich erst jetzt mit dem Asphalt richtig verzahnen. Bei welcher Temperatur Ihre Reifen optimalen Grip bieten, hängt natürlich auch vom Reifentyp ab. Ein Sportreifen zeigt seine Qualitäten in höheren Temperaturbereichen als beispielsweise ein Allrounder.
Fahren Sie die ersten Kurven nach jedem Start grundsätzlich vorsichtiger an. Denken Sie daran, dass die Reifen während einer Pause wieder an Temperatur verlieren. Bedenken Sie ebenfalls, dass in Höhenlagen, z.B. auf Alpenpässen, die Reifentemperatur absinken kann. Auch bei Frühlings- oder Herbstausfahrten werden Reifen langsamer warm als z.B. im Hochsommer.
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